Die Rückkehr des „Beast Incarnate“ hat die Wrestling-Welt am 23. Februar 2026 in Aufregung versetzt, doch hinter den Kulissen scheint die Lage weitaus weniger klar zu sein, als es die Inszenierung vermuten ließ. In Atlanta kehrte Brock Lesnar an der Seite seines langjährigen Mentors Paul Heyman ins Fernsehen zurück. Doch statt eines handfesten Angriffs oder einer gezielten Provokation gab es lediglich eine großspurige, offene Herausforderung für WWE WrestleMania.
Offene Herausforderung als Verlegenheitslösung?
Obwohl angekündigt wurde, dass Lesnar nun regelmäßig bei Monday Night RAW zu sehen sein wird, fehlt bisher jede Spur eines konkreten Programms. Branchen-Insider von WrestleVotes Radio berichten nun, dass die kreativen Planungen für Brock Lesnar möglicherweise noch gar nicht finalisiert wurden. Dass Paul Heyman im Ring lediglich „Zerstörung für jeden“ versprach, der es wagt anzutreten, wirkt laut Experten wie ein Zeitgewinn der WWE-Booker.
„Es scheint, als wüssten sie derzeit nicht genau, was sie mit Brock machen sollen“, erklärte Joey Votes im Podcast. Die Karten würden intern weiterhin neu gemischt, was darauf hindeutet, dass ein potenzieller Gegner entweder noch nicht unterschrieben hat oder die medizinische Freigabe für ein WrestleMania-Match noch aussteht.
Kritik an der „Road to WrestleMania“
In den sozialen Medien wächst derweil die Ungeduld. Während Lesnar zweifellos einer der größten Stars der Company ist, benötigt ein Match seines Kalibers normalerweise einen monatelangen, intensiven Aufbau. Die aktuelle Strategie, die Herausforderung einfach im Raum stehen zu lassen, wird von vielen als Schwächung der Dramaturgie empfunden.
Ohne eine klare Fehde oder einen persönlichen Konflikt fehlt vielen Zuschauern das typische „WrestleMania-Feeling“. Die Gefahr besteht, dass eine zu kurzfristige Bekanntgabe des Gegners – möglicherweise erst wenige Wochen vor dem Event – der Bedeutung des Kampfes nicht gerecht wird.
Wie geht es weiter bei Monday Night RAW?
Für die kommenden Episoden von RAW ist Brock Lesnar fest eingeplant. Es bleibt abzuwarten, ob die Verantwortlichen die Spannung durch weitere vage Promos von Paul Heyman aufrechterhalten oder ob endlich ein Superstar den Mut aufbringt, die Herausforderung anzunehmen. Gerüchte kursieren viele: Von jungen Talenten, die den ultimativen „Rub“ erhalten könnten, bis hin zu Überraschungs-Comebacks ehemaliger Legenden ist alles im Gespräch.
Klar ist jedoch: Je länger die WWE mit einer Entscheidung wartet, desto lauter wird die Kritik an der mangelnden Planungssicherheit für einen ihrer bestbezahlten Akteure. Das WWE-Universum wartet gespannt darauf, wer es wagen wird, gegen das „Beast“ in den Ring zu steigen.