Für Chelsea Green nahm der Abend bei SmackDown am 6. Februar eine schmerzhafte Wendung. In einem hochintensiven Triple Threat Match gegen Tiffany Stratton und Lash Legend ging die Kanadierin gewohnt hohes Risiko ein, unter anderem mit einem spektakulären „Coast to Coast“. Doch der Einsatz forderte seinen Tribut: Wie sich später herausstellte, zog sich Chelsea Green WWE bei dieser Aktion einen Knöchelbruch zu. Trotz der Diagnose denkt der Publikumsliebling jedoch nicht an eine Auszeit.
Diagnose mit Verzögerung: Achterbahn trotz Bruch
In einem Interview bei Busted Open Radio gab Green überraschende Einblicke in die Tage nach dem Vorfall. Kurioserweise erfuhr sie erst am darauffolgenden Mittwoch, dass ihr Knöchel tatsächlich gebrochen war. In der Zwischenzeit war sie keineswegs untätig: „Ich war in Disney und den Universal Studios unterwegs, bin Achterbahn gefahren und habe das Leben genossen“, verriet sie.
Da sie trotz der Verletzung in der Lage war, Freizeitparks zu besuchen, zog sie für sich den Schluss, dass sie auch für die Kameras von Chelsea Green WWE einsatzfähig sein müsse. Die Fraktur sei glücklicherweise nicht kompliziert, was den Heilungsprozess massiv beschleunige.
Titelverlust bei AAA und neue Rolle bei SmackDown
Die Verletzung hatte jedoch unmittelbare sportliche Konsequenzen außerhalb der WWE. Da Green nicht antreten konnte, wurde sie bei der Verteidigung der AAA World Mixed Tag Team Championship durch La Hiedra ersetzt. An der Seite von Ethan Page verlor das Team jedoch die Titel an Lola Vice und Mr. Iguana.
In den heimischen WWE-Shows am Freitagabend weigerte sich Green jedoch, vom Bildschirm zu verschwinden. Sie bat die Verantwortlichen ausdrücklich darum, trotz ihrer Einschränkung in die Storylines eingebunden zu werden:
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Rollstuhl-Auftritt: Am 20. Februar kehrte sie im Rollstuhl in die Shows zurück.
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Support für Alba Fyre: Als selbsternannte „Secret Hervice Agentin“ begleitete sie Alba Fyre zu deren Match gegen Charlotte Flair.
Eigenmächtige Reha: Optik vor Medizin?
Gegenüber Denise Salcedo gab Green zu, dass sie es mit der medizinischen Disziplin nicht immer ganz genau nimmt. Den klobigen Gehstiefel habe sie bereits zeitweise abgelegt – allerdings eher aus modischen Gründen als auf ärztliche Anweisung. „Eigentlich sollte ich ihn noch tragen“, gestand sie lächelnd.
Der Bruch an der Seite des Knöchels bereite ihr zwar noch Schmerzen, doch Green zeigt sich kämpferisch. Ihr Ziel ist es, die Ausfallzeit so kurz wie möglich zu halten und so bald wie möglich wieder aktiv in den Ring zu steigen. Bis dahin wird sie das WWE-Universum weiterhin mit ihren unterhaltsamen Auftritten am Ringside bei Laune halten.